Wie man die christliche Religion schützt

Ich lese gerade Zeitung. Und ganz unvermittelt springt mich eine Überschrift an „Freier Sonntag hilft Religion mehr als Minarettstop“.

Da bin ich doch verwirrt. Der Minarettstop hilft also der Religion auch ein wenig, wenn auch nicht so viel wie der freie Sonntag.

Welcher Religion denn?

Eine gute Frage.

Und wie hilft der freie Sonntag der Religion? Ist es dazu nötig, daß ALLE einen freien Sonntag haben? Also die Fischfrau auf dem Fischmarkt genauso wie die Käsefrau auf dem Käsemarkt? Der Schornsteinfeger wie der Bäcker?

Was ist mit dem Notarzt und seinem Rettungssanitäter? Die müßten auch frei haben.

Der Pastor auf der Kanzel müßte frei haben.

Die Fluglotsen und die Piloten müßten frei haben, und natürlich auch die Stewardessen.

Wie ist das im Kinderkrankenhaus? Müssen dann am Sonntag die Kindeseltern antreten und 24 Stunden Dienst schieben für ihr Kind? Ich frage mich aber, ob das beim Verabreichen von nötigen Injektionen, sagen wir mal, ein wenig stressig werden könnte?

Im Altenheim dürfen sich die Alten am Sonntag selbst kümmern. Sie sollten sich freuen, auch sie haben mal frei…

Klingt das nicht verlockend?

Ich hatte ja schon immer den Verdacht, wenn man Religion mit Unsinn vermischt, wird es wohl nicht besser werden.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article5390863/Freier-Sonntag-hilft-Religion-mehr-als-Minarettstopp.html

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3 Antworten to “Wie man die christliche Religion schützt”

  1. nelly Says:

    Was du da schreibst sind echt gute Gedanken.
    Es ist ja leider viel zu oft so, dass Dinge gar nicht richtig durchdacht und irgendwelche halbfertigen Entscheidungen getroffen werden…

    Liebe Grüße,
    nelly

  2. yerainbow Says:

    Das ist wahr, aber nur eine Hälfte der Wahrheit…
    Mir stellt sich da auch immer die Frage, was will man erreichen – und ist das wirklich NUR Schluderei?
    Oder hat es durchaus System?
    Vielleicht sogar gezielt gewollt, ohne das Volk unnötig in Kenntnis zu setzen über die eigentlichen Ziele dabei?

  3. nelly Says:

    Ich denke gewissermaßen ist es schon gewollt. Ein mehr und mehr verdummendes Volk ist doch bequem. Bequemer gehts ja fast gar nicht.
    Da gibt keiner einen Ton von sich. Bloß nicht auffallen. Bloß nicht anders sein, als die breite Masse. Immer schön mit dem Strom schwimmen. Für alle das einfachste…

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