Der Papst entschuldigt sich

Von dieser skandalösen alten Geschichte hat inzwischen jeder gehört: Priester haben sich an Minderjährigen vergriffen, in Irland. Vielleicht auch anderswo.

Man hört ja immer mal so Sachen. Dann gibt es entweder ein schnelles Dementi, und/oder eine kleine Einschüchterung der Betroffenen, vielleicht eine nette Personalveränderung. Der Täter wird bei bleibendem (möglicherweise aufgestocktem) Salär versetzt. An eine ähnlich hübsche Stelle, die ihm seine harmlosen Hobbies gestattet.

Nun ist ein Umdenken eingetreten. DER PAPST ENTSCHULDIGTE SICH! Nachzulesen ist das hier http://www.focus.de/politik/ausland/irland-papst-empoert-ueber-paedophile-priester_aid_462346.html

Ja, er hat sich ganz empört geäußert. Er war betrübt und bestürzt.

Damit sind die Opfer nun geheilt geholfen geehrt.

Ist es das, was ein Oberhaupt einer Weltreligion unter Gerechtigkeit versteht? Oder geht es nicht um Gerechtigkeit?

Die päpstliche Idee, zukünftig solche Exzesse zu verhindern, ist eine lobenswerte. Sie kommt ungefähr zweitausend Jahre zu spät. Jedoch, die Wahrheit ist – besser spät als nie.

Die Opfer dürfen derweil noch immer auf ihre Gerechtigkeit warten. Die päpstliche Justiz spendet Segen. Der Scheiterhaufen war immer nur für andere da.

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4 Antworten to “Der Papst entschuldigt sich”

  1. BigBen Says:

    Du weißt doch, je beschissener es einem im Diesseits geht, um so besser wird es einem im Jenseits gehen. Also mach Dir mal da keine Sorgen um die Kinderlein. 😉

  2. Neopugg Says:

    Ein älterer Verwandter von meiner Wenigkeit sagt häufig: „Man kann sich nicht entschuldigen, sondern nur um Verzeihung bitten.“

  3. yerainbow Says:

    Stimt auffallend. Der Verwandte hatte ganz recht.
    Vielleicht verrät es dem Papst mal noch jemand. Ratgeber hat er eigentlich doch genug, oder?

  4. petersemenczuk Says:

    „Welche Seele sündig die muss sterben sagte Gott
    gleich im Anfang der Menschheit.
    Der Past kann wohl die unwissende Menschheit täuschen und
    in die Irre führen, aber Gott, Jesus Christus und seinem Geist der Wahrheit nicht!
    1.Niemand ist ein Christ noch wird ein solcher das Reich Gottes sehen,
    es sei denn sagt Christus, dass der Mensch von neuem geboren werde.
    2. Niemand ist ein Stellvertreter Gottes und seinem Christus auf Erden,
    es sei denn, dass er die notwendige Zeugung und Wiedergeburt durch
    das Wort Gottes und Geist Gottes erfahren habe, um ein demütiger und gebeugter Diener Gottes zu sein, aber nicht Stellvertreter,spricht Gott der HERR!
    Wieviel Unsinn, Tod und Tränen haben die alten Männer in Rom schon verzapft in den letzten 1800 Jahren, darum fängt das Gericht Gottes, am Hause Gottes statt, und zwar in diesem Jahrhundert. Offenb.16,17,18,

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